Hut ab

Dem VW Beetle wird das Dach geklaut. Auf der Los Angeles Motorshow Ende November feiert das neue Beetle Cabrio seine Weltpremiere.

Optisch gibt es beim VW Beetle Cabrio keine Überraschungen. Der offene Beetle präsentiert sich ganz im Stile der zweiten Beetle-Generation - nur eben ohne festes Dach. Im Vergleich zur ersten Beetle-Generation von 2002 und dem bis 1980 produzierten Käfer Cabriolet zeigt sich der Beetle - offen wie geschlossen - maskuliner und kraftvoller. Wie beim Käfer Cabriolet steht die Windschutzscheibe steil im Wind und erinnert auch mit seiner weniger bauchigen Dachlinie mehr an die Ur-Modelle.

105 bis 200 PS

Glücklicherweise bleibt Volkswagen seiner Linie treu und spendiert dem Beetle Cabriolet ein stilechtes Stoffdach, das sich bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h in zehn Sekunden vollelektrisch öffnen und schließen lässt. Offen wie geschlossen steht ein Laderaum von überschaubaren 225 Litern zur Verfügung. Wer mehr Platz benötigt, kann die Durchlademöglichkeit oder die beiden Sitze im Fond nutzen. Im Normalfall bietet das VW Beetle Cabrio Platz für bis zu vier Personen. Im Falle eines Überschlags schnellen in Sekundenbruchteilen versenkte Überrollbügel hinter den beiden Fondsitzen heraus und minimieren das Risiko schwerer Verletzungen. Zum gibt es Front- und Seiten- / Kopfairbags.

Das Beetle Cabriolet wird zum Marktstart in sieben Motorvarianten angeboten. Einstieg ist der Beetle 1.2 TSI mit 77 kW / 105 PS. Weitere Ottomotoren sind der 1.4 TSI mit 118 kW / 160 PS sowie der sportliche 2.0 TSI mit 147 kW / 200 PS. Die Dieselvarianten mit 1,6 und zwei Litern leisten 105 und 140 PS. Das neue VW Beetle Cabriolet ist ab November in Deutschland bestellbar, die Preise beginnen in Deutschland ab 21.350 Euro. Im Frühjahr kommt der offene Beetle dann in Europa auf den Markt.