Neustart Teil II

Nach dem CX-5 ist der Mazda 6 das zweite Modell, mit dem die Japaner einen Neuanfang starten wollen. Die dynamische Limousine soll zum viertürigen MX-5 werden.

Seine Weltpremiere feiert der 4,87 Meter lange Mazda 6 auf der Moskau Motorshow. Optisch orientiert sich der neue Sechser an der sehenswerten Designstudie des Mazda Takeri, der auf der Tokio Motorshow im Herbst vergangenen Jahres erstmals gezeigt wurde. Gewonnen hat nicht nur das Außendesign, sondern auch der Innenraum des Mazda 6. Dessen Dimensionen sind nicht zuletzt Dank des 2,83 Meter langen Radstandes gewachsen. Sitze und Armaturenbrett entsprechen weitgehend denen des Tiguan-Konkurrenten CX-5.

Drei Diesel, drei Benziner

Nach dem erfolgreich gestarteten Mittelklasse-SUV Mazda CX-5 ist der Mazda 6 das zweite europäische Modell, das mit Skyactiv-Triebwerken ausgerüstet ist. Der mit 14:1 ungewöhnlich hoch verdichtete Zweiliter-Vierzylinder-Benziner wird in Deutschland in zwei Leistungsstufen mit 107 kW / 145 PS und 121 kW / 165 PS angeboten. Darüber hinaus kommt ein Vierzylinder mit 2,5 Litern Hubraum und 141 kW / 192 PS zum Einsatz, der an eine Sechsgang-Automatik gekoppelt ist.

Bei den aufgeladenen Commonrail-Dieseln wird es Leistungsstufen von 120, 150 und 175 PS geben. Alle Triebwerke lassen sich mit einer Sechsgang-Handschaltung oder einem sechsstufigen Automatikgetriebe kombinieren. Im Gegensatz zur Vorgängergeneration, bei der eine größere US-Version mit Produktionsstandort USA und dem kleiner dimensionierten europäisch-asiatischen Modell verfügbar war, wird es den neuen Mazda 6 nur noch als Weltauto geben, der ausschließlich Japan vom Band läuft. Nach der Weltpremiere der Mazda 6 Limousine auf der Moskau Motorshow wird die Kombiversion erstmals auf dem Pariser Autosalon Ende September erstmals gezeigt. Die deutsche Markteinführung beider Karosserievariante mit Diesel- und Benzintriebwerken findet am 2. Februar kommenden Jahres statt. Die Preise werden auf dem Niveau des Vorgängers liegen.